Archiv für März 2016

MediWelt Reisen GmbH Insolvenzverfahrens

31 März 2016

Ob MediWelt Reisen GmbH gegebenenfalls zahlungsunfähig ist, wird derzeit durch das Gericht in Essen geprüft.
Das Verfahren wird dort unter dem Aktenzeichen 161 IN 40/16 geführt.
Mittlerweile wurde beim Amtsgericht Essen ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der MediWelt Reisen GmbH gestellt.
MediWelt Reisen GmbH

Am 23.03.2016 wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter vom Amtsgericht Essen bestellt.
Der vorläufige Insolvenzverwalter wurde durch das Gericht nun beauftragt ein Gutachten über den Vermögensstatus der Fa. MediWelt Reisen GmbH zu erstellen.

Erst nach vorliegen dieses Gutachten wird das Gericht über das weitere Verfahren entscheiden.

 

Sobald die Entscheidung des Amtsgerichts Essen über den Insolvenzantrag bekannt ist, informieren Sie sich auf der Internetseite: www.kaera-ag.de

Frohe Ostern

23 März 2016

Osterhase71Der Osterhase

Lange Ohren, Schnuppernase, so sieht er aus, der Osterhase. Gehst du im Frühling mal spazieren, kann es dir schon einmal passieren, dass da ein kleiner Hase sitzt und wachsam seine Ohren spitzt.

Hat er ‘nen Korb mit bunten Eiern, dann gibt es bald ein Fest zu feiern. Zuvor hat er noch viel zu tun und keine Zeit sich auszuruhn.

Er muss die Eier gut verstecken, dabei darf man ihn nicht erschrecken. Drum geh schnell weiter, bleib nicht stehn, du hast ja schon genug gesehn.

An Ostern denkst du voller Lust, denn du weißt, wo du suchen musst.

Auch dies wünscht Ihnen das Team von Hanem-Immobilien Türkei,

Hanem Bau Türkei

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Geschichte der Türkei

7 März 2016

Die erste Hochkultur in Anatolien entstand durch die aus dem Hochland stammenden Hethiter um 1900 bis 1200 v. Chr. Diese wurde von den Seevölkern zerstört, die zum Ende des 12. Jahrhunderts v. Chr. in Syrien und Kleinasien einfielen. Auch die Zerstörung der westanatolischen Stadt Troja fand höchstwahrscheinlich während dieser Überfälle statt.

In der Folge kam es zu einer Vormachtstellung der Phryger. Sie waren eine Gruppe von Seevölkern, die im 9. und 8. Jahrhundert v. Chr. ein Königreich in Anatolien errichteten. In dieser Zeit gründeten die Griechen unter anderem die Städte Ephesos, Priene und Milet in Ionien, einer Gegend an der ägäischen Küste. Um 700 v. Chr. vielen die Kimmerier in das phrygische Reich ein und zerstörten es. Sie ließen sich später im Westen von Kleinasien nieder. Die Lyder landeten im 7. Jahrhundert v. Chr. an der ägäischen Küste, wo sie die Stadt Sardes gründeten. Das Reich der Lyder wurde 546 v. Chr. von den Persern unter Kyros dem Großen zerstört.

Ab Mitte des 6. Jahrhunderts gehörte der Großteil von Kleinasien inklusive Anatolien dem Perserreich an. Im 4. Jahrhundert begann der Verfall des persischen Reiches und 333 v. Chr. kam es durch Alexander den Großen zur Auflösung. Im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. eroberten allmählich die Römer Kleinasien.

Nachdem es zur Teilung des Römischen Reiches kam, wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. Kleinasien mit der Hauptstadt Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, dem Oströmischen Reich, auch als Byzantinisches Reich bekannt, zugeordnet. Die Seldschuken fielen im 11. Jahrhundert in Kleinasien ein und brachten der byzantinischen Armee in der Schlacht bei Manzikert im Jahr 1071 eine vernichtende Niederlage bei. Im 12. Jahrhundert verwüsteten sie große Teile von Ost- und Mittelanatolien, obwohl das Hauptziel der Seldschuken zu dieser Zeit nicht die Eroberung von Byzanz, sondern die Abwehr der Fatimiden aus Ägypten war. Im 12. und 13. Jahrhundert gründeten die Seldschuken das Sultanat Rum mit der Hauptstadt Konya und herrschten von hier aus über Anatolien.

Der größte Teil der Nomaden, die zu den ersten Siegen der Seldschuken beitrugen, wurden kurz darauf in den Westen von Anatolien verdrängt, wo Grenzkolonien die letzten byzantinischen Abwehrstellungen aufrechterhielten. Das Sultanat von Rum versuchte das Seldschukenreich Bagdads nachzuahmen, aber die große Anzahl der Christen sowie die Überlagerung der christlichen Tradition durch den Islam ließ eine Sozialstruktur entstehen, die sich deutlich von den anderen islamischen Staaten unterschied. Das einmalige Sozialgefüge der Osmanen in ihren Regierungs- und Sozialsystemen, welche sich ab dem 14. Jahrhundert langsam entwickelten, lässt sich auf diese Sozialstruktur zurückführen.

Bald wurden die Seldschuken von den einfallenden Mongolen aufgerieben und 1258 erfolgte die Einnahme Bagdads. Turkmenische Nomadenstämme in Anatolien nutzen die Wirren dieser Zeit und es kam zur Bildung von verschiedenen Fürstentümern, die nur formell unter dem Einfluss Rums standen, welches damals von den Mongolen beherrscht wurde.

Ab circa 1326 begann schließlich der Aufstieg der Osmanen. Die Expansion des Osmanischen Reichs auf europäischem Boden begann mit der Herrschaft Orhans. Das osmanische Fürstentum konnte sich durch drei große Feldzüge im 14. und 16. Jahrhundert immer weiter ausdehnen, bis es sich schließlich zu einem großen Reich entwickelte, das unter anderem Teile Südosteuropas, Anatoliens und der arabischen Welt umfasste. Doch die Eroberungspolitik der Osmanen führte gleichzeitig zur Schwächung der Grundpfeiler ihres Reiches. Der Untergang setzte während der Regierungszeit von Süleiman II ein und dauerte bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges.

Nach dem Ersten Weltkrieg zerfiel das Osmanische Reich endgültig, denn es stand auf der Seite der Mittelmächte. Das Ende des Osmanischen Reiches wurde schließlich mit der Niederlage Deutschlands besiegelt. Die Briten läuteten zwischen 1917 und 1918 die ersten Offensiven im Irak und in Syrien ein. Als es 1918 zum Waffenstillstand von Mudras kam, hatten die Osmanen bereits alle Gebiete außer Anatolien verloren. Durch die erzwungene Unterzeichnung des Friedensvertrags von Sevren im Jahr 1920 verloren sie nicht nur die arabischen Provinzen, sondern auch Teile von Anatolien.

Im Jahr 1919 organisierte Mustafa Kemal Atatürk den nationalen Widerstand gegen die griechische Besetzung und brachte den Griechen 1922 eine Niederlage in Westanatolien bei. Am 1. November 1922 wurde das Reich aufgelöst und die unter Atatürk ausgerufene Republik Türkei trat ein Jahr später an seine Stelle. Die Geschichte im 20. Jahrhundert war durch Konflikte mit der kurdischen Minderheit bestimmt, die vor allem während der 1980er- und 1990er-Jahre ihren Höhepunkt erreichten, als die PKK unter Abdullah Öcalan den Konflikt auch nach Westeuropa trug. Die heutige Türkei ist ein säkularer Staat, der Mitglied der NATO ist und auch in Verhandlungen mit der EU über einen möglichen Beitritt steht. Zwischen dem Westen und dem Osten der Türkei bestehen nach wie vor große regionale Unterschiede.

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