Archiv für April 2013

Türkei mit neuer UNESCO Weltkulturstätte

9 April 2013

Alle guten Dinge sind elf.

Neben den zehn bereits ausgezeichneten türkischen Weltkulturstätten hat die UNESCO kürzlich (2012) die neolithische Siedlung Çatalhöyük auf ihre Weltkulturerbeliste aufgenommen.
Die Siedlung in Süd-Anatolien in der Nähe von Konya, die in den späten 1950er Jahren entdeckt wurde, gilt als ein wichtiges Beispiel für die Übergangszeit, in der sich Dörfer in urbane Zentren wandelten.
Çatalhöyük zeigt 18 Phasen jungsteinzeitlicher Inbesitznahme und außerdem verschiedene Praktiken aus der Kupferzeit.
Zudem zeugen mehrere dicht beieinander stehende neolithische Häuser mit Dächern, die sowohl als Türen als auch als Fenster genutzt wurden, von der kulturellen Bedeutung des Ortes.
Es hat den Anschein, dass die früheren Bewohner durch das Flachdach und dann über eine Leiter in das Innere der Gebäude gelangt seien.
Zu den spektakulärsten archäologischen Funden gehören Malereien und Wandreliefs an den Innenwänden einzelner Häuser.
Zu bestaunen gibt es Abbildungen von Stierschädeln und –hörnern, sich gegenüberstehende Leoparden, Teile von Wildtieren wie Eberhauer, Fuchs- und Wieselzähne oder Geierschnäbel und vieles mehr.

Die Auszeichnung von Çatalhöyük als Weltkulturerbe erfolgte durch das Welterbekomitee.
Seine 21 Mitglieder sind Staatenvertreter, die alle Kontinente und Kulturkreise repräsentieren.
Voraussetzung für die Aufnahme in die Welterbeliste ist die Einzigartigkeit und Authentizität der Stätten.

Neben Çatalhöyük gehören folgende Standorte in der Türkei zum UNESCO Welterbe:

•Historische Bereiche von Istanbul (1985)
•Nationalpark Göreme und Felsendenkmäler von Kappadokien (1985)
•Große Moschee und Krankenhaus von Divriği (1985)
•Ruinen von Hattusa (1986)
•Monumentalgrabstätte auf dem Nemrut Dağ (1987)
•Ruinen von Xanthos mit dem Heiligtum der Latona (1988)
•Antike Stadt Hierapolis-Pamukkale (1988)
•Altstadt von Safranbolu (1994)
•Archäologische Stätte von Troja (1998)
•Selimiye-Moschee in Edirne (2011)

Weitere Informationen finden Sie unter www.unesco.de.

Istanbul 2020 – Die Türken lassen einiges springen für Olympia

8 April 2013

Die Türken lassen nun einiges für Olympia 2020 in Istanbul springen:

Es seien bis jetzt bereits 20.000 Häuser gebaut worden.
Die dazugehörige Infrastruktur sei auch fast fertig und es wird sogar geplant eine 420 Quadratkilometer große Stadt zu errichten.
36 Sportstätten wären für die Großveranstaltung notwendig, so der türkische Sportminister Suat Kiliç.
Elf dieser Einrichtungen existieren bereits.

Und natürlich sollen alle Anlagen erdbebensicher sein und eine Stärke von bis zu 9,0 aushalten.
Trotzdem ist die Entscheidung noch nicht gefallen.
Man muss sich noch gegen Madrid und Tokio durchsetzen und man wartet sehnsüchtig auf die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees.

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