Archiv für März 2013

Frohe Ostern

27 März 2013

Der Osterhase

Lange Ohren, Schnuppernase, so sieht er aus, der Osterhase. Gehst du im Frühling mal spazieren, kann es dir schon einmal passieren, dass da ein kleiner Hase sitzt und wachsam seine Ohren spitzt.

Hat er ‘nen Korb mit bunten Eiern, dann gibt es bald ein Fest zu feiern. Zuvor hat er noch viel zu tun und keine Zeit sich auszuruhn.

Er muss die Eier gut verstecken, dabei darf man ihn nicht erschrecken. Drum geh schnell weiter, bleib nicht stehn, du hast ja schon genug gesehn.

An Ostern denkst du voller Lust, denn du weißt, wo du suchen musst.

 

Auch dies wünscht Ihnen das Team von Hanem-Immobilien Türkei und IMF Projektentwicklung & Solar-Time

Reisewege Türkei: In den Armen des Mäander

6 März 2013

Über mehr als 500 Kilometer fließt der Mäander, den die Türken Büyük Menderes nennen, in nicht enden wollenden Schleifen von seinem Quellsee auf der westanatolischen Hochebene nach Westen in die Ägäis.

Er ist einer der berühmtesten Flüsse der Antike – und mit all seinen unergründlichen Irrungen und Windungen ein sprichwörtlich gewordenes Sinnbild. Wir folgen dem Lauf des Mäanders von der Quelle bis zu seiner Mündung nahe der antiken Städte Milet und Ephesos.
Der Große Mäander entspringt in der Nähe von Dinar, einer kleinen Stadt im Bergland von Phrygien. Der Fluss formte auch das nach ihm benannte Tal westlich des heute so beliebten Touristenziels Pamukkale, was im Türkischen „Baumwollschloss“ bedeutet.

Bedeutende Kultstätte der Aphrodite

Prunktor zum Aphroditen-Heiligtum von Aphrodisias:
Bis zu 50 Grad heißes Thermalwasser steigt hier aus der Tiefe herauf und lagert weißen Kalk in unzähligen, Traumgebilden ähnlichen Terrassen ab. Schon das antike Hierapolis wurde auf diesen Thermalquellen als Kurstadt errichtet und in einem Seitental des Mäander liegt in den Bergen versteckt auch das antike Aphrodisias, das einst die Hauptkultstätte der Aphrodite für ganz Kleinasien beherbergte.

Der Fluss ließ die Häfen versanden.

Burghügel von Selcuk:
Die weite Ebene des Großen Mäander entstand, als der Fluss im Laufe von 10.000 Jahren den vulkanischen Bruchgraben, den er durchfließt, mit Geröll auffüllte. In seinem Mündungsdelta ließ er bereits in der Antike die mächtige Hafenstadt Milet mit seinen Schlamm- und Steinmassen versanden, ebenso wie im nördlichen Nachbartal der Kleine Mäander die einstige kleinasiatische Metropole Ephesos.

Reise durch die Türkei von gestern und heute.

Theater von Ephesos
Die erste Besiedlung erfolgte in der Region bereits in vorgriechischer Zeit: Schon 5.000 v. Chr. ließen sich hier die ersten Menschen nieder. Um 300 v. Chr. war Ephesos bereits eine große Hafenstadt und entwickelte sich unter römischer Herrschaft zu einer der größten und bedeutendsten Städte des Römischen Reiches. Die Blütezeit von Ephesos hielt bis weit ins 6. Jahrhundert n. Chr. an, erst durch die Versandung des Hafens verlor die Stadt dann an Bedeutung.
Die Reise entlang des Mäander ist aber vor allem auch eine Reise durch die heutige Türkei und eine Begegnung mit den Menschen, die an den Ufern des Flusses leben und gerade vor dem Hintergrund der großen Vergangenheit dazu einladen, ihren Alltag, ihre Kultur und Traditionen kennen zu lernen.

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