Archiv für April 2012

Das Ende des Bazaars oder modernere Einkaufsstadt?

18 April 2012

Schon längere Zeit ist es nicht mehr erlaubt, ausufernde Warenberge auf dem Bürgersteig auszubreiten und die Touristen so zu einem wahren Hindernislauf zu bringen. Nachdem aber 2004 vielen Restaurants erlaubt wurde, die Bürgersteige moderat mitzunutzen, haben dies viele Geschäfte als Erlaubnis genommen, die Gehwege wieder vollzustapeln.

Dem soll nun laut stellv. Bürgermeister Ali Yenialp endgültig ein Riegel vorgeschoben werden:

am 01. März 2012 geht die Karenzzeit für die Geschäfte für vorgeschriebene bauliche Veränderungen zu Ende: alle Geschäfte müssen geschlossen sein, das heisst, mit einem Schaufenster nach außen abschließen.

„Dieses Mal geht kein Weg an den Schaufenstern vorbei!“ Alanyas stellv. Bürgermeister Ali Yenialp sprach sich klar und deutlich über das bis 1. März 2012 zu verwirklichende System für Geschäfte aus. Er erinnerte daran, dass in diesem Jahr Kontrollen durchgeführt wurden, bei denen eine Menge Strafen verhängt werden mussten.

Es wird auf eine neue Disziplin am Arbeitsplatz gedrängt, das heisst unter anderem, dass keine Angestellten auf dem Bürgersteig sitzen und die Leute bedrängen dürfen, jeder Mitarbeiter eine Karte sichtbar „am Mann“ angebracht haben muss sowie jeder Angestellte nachweislich versichert sein muss. Dies ist besonders wichtig, da im Bereich des Basars so gut wie kein Mitarbeiter kranken- oder rentenversichert ist.

Kleinere Märkte (bakkal) müssen derzeit ihre Vitrinen mit Brot und kalten Getränken sowie Zeitungsstände ausserhalb des Geschäfts stehen haben. Ob dies in Zukunft weiterhin zu gehalten wird, wird noch mit der Stadtverwaltung zu diskutieren sein. Alle Waren dürfen künftig nur im Innenraum des Geschäfts ausgestellt werden.

Als im Jahr 2004 für Restaurants erlaubt wurde, ihre Tische und Stühle auf die Bürgersteige auszuweiten wurde dasselbe von Taschenverkäufern, Lebensmittelmärkten und Boutiken angenommen. Dies ist nun zu einem grossen Problem geworden. Qualitativ gute Geschäfte stellen ihre Waren in einem Schaufenster aus, so Yenialp. Ab dem 1. Dezember wird es eine amtliche Ankündigung mit 6 Auflagen geben, die die Geschäftsinhaber zu erfüllen haben.

Bei künftigen Kontrollen wird es keine Zugeständnisse mehr geben. Yenialp betonte, dass der Charakter des Freitagsbasars nicht verändert werden sollen, sondern höherwertige Kunden anziehen sollen „Wir sagen nicht, ändere Dein Sortiment und verkauf nur noch „Konfektionsware“. Welche Touristen mit welchem Limit in der Tasche wir anziehen, bestimmen wir letztlich selbst mit“.

Neben dem attraktiveren Arbeitsplatz kann auch betont werden, dass die Klimaanlagen künftig nicht mehr die halbe Straße mitkühlen, Waren nicht mehr soviel einstauben und von der Sonne verblassen können. Die Stadtverwaltung ist der Meinung, dass man mit dem besseren Erscheinungsbild der Geschäfte auch kaufkräftigere Kundschaft anziehen wird.

Frohe Ostern

3 April 2012

Der Osterhase

Lange Ohren, Schnuppernase, so sieht er aus, der Osterhase. Gehst du im Frühling mal spazieren, kann es dir schon einmal passieren, dass da ein kleiner Hase sitzt und wachsam seine Ohren spitzt.

Hat er ’nen Korb mit bunten Eiern, dann gibt es bald ein Fest zu feiern. Zuvor hat er noch viel zu tun und keine Zeit sich auszuruhn.

Er muss die Eier gut verstecken, dabei darf man ihn nicht erschrecken. Drum geh schnell weiter, bleib nicht stehn, du hast ja schon genug gesehn.

An Ostern denkst du voller Lust, denn du weißt, wo du suchen musst.

 

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