Archiv für September 2011

Und nun geht es in die Luft

13 September 2011

Kappadokien: ein besonderes Stückchen Türkei

Langsam färbt sich der Horizont rot.
Wie ein glühender Feuerball schiebt sich die Morgensonne über die raue, zerklüftete Landschaft Kappadokiens.
Eine tiefe Stille liegt auf dem Land, die nur unterbrochen wird, wenn der Heißluftballon neue „Nahrung“ braucht und Kaili den mächtigen Brenner zündet, um das bunte Gefährt allmählich höher gleiten zu lassen.
Neun Touristen inklusive Ballonfahrerin, sind in den frischen Frühlingshimmel gestiegen.
Im dicht gefüllten Ballonkorb, spricht kaum jemand.
Zu überwältigend ist der Blick über die Felsenwelt im Herzen der Türkei.

Für Kaili ist das Alltag.
Ein Alltag, der sie auch nach mehr als zwanzig Jahren Ballonerfahrung noch immer fasziniert.
Langsam reißen sich die Fahrgäste vom Panorama los.
Nun gibt es reichlich Fragen, zu beantworten.
So erfahren die Ballongäste, dass ihr Luftfahrtgerät fast 6.000 Kubikmeter heiße Luft braucht, um von der Erde abzuheben, dass in den Ballonkorb maximal 1,7 Tonnen Gewicht dürfen, inklusive der schweren Gasflaschen und dass ihre Ballonpilotin
in ihrer Berufslaufbahn bereits weit über zweitausend Mal in den Himmel gestiegen ist.

Während Kaili erzählt hat sich der Ballon fast unmerklich auf Sinkflug begeben.
Mit viel Gefühl nutzt die Pilotin jeden Windhauch.
Ein Heißluftballon ist nur bedingt steuerbar.
Kaili gleitet mit dem Ballon knapp vorbei an den Spitzen kleiner Feenkamine hinunter in ein steiniges Tal.
Ohne aufzusetzen, schwebt der Ballon zum Greifen nah vorbei an den schroffen Wänden.
Ab und an sieht man von Menschenhand in den Fels getriebene Taubenschläge.
Der Brenner zischt auf.
Genauso allmählich wie er gesunken ist, steigt der riesige Ballon langsam wieder aufwärts.

Ein Glas Sekt bei der Landung

Kaili freut sich bei jeder Fahrt aufs Neue, wie sie ihre Passagieren damit überraschen, kann.
„Für viele unserer Gäste ist es die erste Ballonfahrt“, sagt sie.
„Da ist Staunen sowieso vorprogrammiert.
Doch auch die Mitfahrer, die bereits anderswo unterwegs waren, kann ich hier überraschen.
Im Gegensatz zu Europa, wo dieses Auf und Ab der Ballone bis fast hinunter auf den Grund verboten ist, können wir hier in der Türkei so richtig mit der Thermik spielen.“

Zum Abschluss der rund zweistündigen Reise lässt Kaili ihren Ballon noch einmal hoch in den Himmel fahren.
Weit reicht der Blick über das Kerngebiet Kappadokiens zwischen Nevsehir und Göreme.
Die Felsenburg von Uchisar grüßt herüber, die Feenkamine werfen in der tief stehenden Morgensonne lange Schatten und die sich in die Landschaft fressenden Täler verändern im Lichtspiel ihr gewohntes Aussehen.
Ein Gläschen Sekt, leckeres türkisches Backwerk und eine Urkunde warten bei der Landung bereits.
Die Bodencrew war dem Ballon gefolgt und verpackt, unterstützt von den Passagieren, in Windeseile die schwere Ballonhülle.

Pamukkale wieder Schnee-weiss

6 September 2011

Nachdem neue Umweltvorschriften auferlegt und deren Einhaltung streng kontrolliert wird, zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Kreidefelsen in Pamukkale
wieder weiss werden.
Man will die antiken Stätten und die Quellen für die UNESCO Liste als Kulturerbe
interessant machen.
Daher wurde nun auch das Projekt für die Errichtung der natürlichen Kocaçukur Thermalbecken im Beschluss gefestigt und es entsteht im Grünen ein Thermalbad mit mehreren Schwimmbecken, Schlammbädern und Whirpools.
Im gesamten Gebiet wurden Blumen, Bäume und Rosen gepflanzt.
Die Kalkterassen wurden gesäubert und erweitert.
Denizli hat im Moment eine touristische Kapazität von 16.000 Betten.

Diese soll bis 2018 auf 25.000 ansteigen.
In diesem Jahr werden 2,5 Mio. Touristen erwartet.

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