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Flughafen Alanya – Flughafen Gazipasa

9 April 2014

Der Flughafen Gazipasa (GZP) wird gerne auch als Flughafen Alanya bezeichnet, da er nur ca. 40 km von Alanya entfernt liegt. Das macht den Flughafen Gazipasa zum idealen Flughafen für alle Urlauber die nach Alanya wollen.

Von Südosten her kommend folgt man der Autobahn ähnlich ausgebauten Schnellstraße D400 ca. 30 Minuten und erreicht so deutlich schneller die Hotels in Alanya als über den ca. 130 km westlich von Alanya gelegenen Flughafen Antalya (ca. 2 Stunden Transferzeit). Auch für Urlauber in der Region Incekum und Karaburun, beide zwischen Side und Alanya gelegen, würde sich die Transferzeit deutlich verringern.

Der bereits 1999 fertig gestellte und 2010 in Betrieb genommene Flughafen wurde bisher noch nicht per Direktflug aus Deutschland angeflogen, was sich aber seit der Wintersaison 2013/2014 geändert hat.

 

Seit November 2013 fliegt Sun Express sieben Mal pro Woche direkt zu diesem Flughafen nahe Alanya. Es gibt Flüge ab Düsseldorf (dienstags, donnerstags, samstags), sowie ab Leipzig und Frankfurt/Main (jeweils dienstags und donnerstags).

Update: Ab April / Mai 2014 sollen Abflüge ab München, Köln/Bonn und Stuttgart dazu kommen.

Zu den Reiseveranstaltern die Pauschalreisen mit Sun Express als Fluggesellschaft anbieten zählen in diesem ersten Winter u. a. Alltours, Öger Tours, TUI, FTI und DER Touristik. Sollte sich das Angebot bewähren ist in Zukunft definitiv mit weiteren Flugangeboten auch von anderen Fluggesellschaften zu rechnen.

Als Fazit kann man sagen, dass es sich hier um einen sehr kleinen und familiären Flughafen handelt an dem alles wesentlich ruhiger abläuft als am großen Flughafen von Antalya. Abgesehen davon sind hier die Prozesse von Pass Kontrolle, Gepäckkontrolle und Check-In die gleichen wie an größeren Flughäfen.

Die Lykische Küste

20 November 2013

Die Lykische Halbinsel begeistert mit antiken Städten, verträumten Küstendörfern und den schönsten Stränden der Türkei.

Mustafa drosselt die Geschwindigkeit seines Bootes, lehnt sich über die Reling und schaut auf das flache Wasser. Nur wenige Meter trennen das Boot vom Ufer Kekovas, einer kleinen, der türkischen Südküste nur wenige Hundert Meter vorgelagerten Insel.

„Seht Ihr dort die Ruinen?“, ruft Mustafa seinen Gästen zu. Im glasklaren Wasser sind die Mauerreste und Säulen der „versunkenen Stadt“ gut zu erkennen. Bei einer „Blauen Reise“ kommen Sie hier auch vorbei. Sie sind Jahrtausende alt und gehören zum antiken Dolikhiste. Durch Erdbeben versanken Teile der Insel und mit ihr die Stadt im Meer.

Mustafa fährt das Ufer entlang. Der Geruch von Thymian und Lorbeer vermischt sich mit der salzigen Meeresluft. Immer wieder weist Mustafa auf Gebäudereste hin. Sogar der antike Hafen ist deutlich in zwei Meter Tiefe zu erkennen.

Nun driftet Mustafa ab und schippert einigen aus dem Wasser ragenden Sarkophagen entgegen, die sich an der nahen Festlandküste bei Kaleköy befinden. Kaleköy ist ein türkisches Küstendörfchen wie aus dem Bilderbuch, was daran liegen mag, dass man es nur per Boot oder zu Fuß erreicht. Über dem Örtchen erhebt sich das antike Simena, dessen Festungsanlage von der untergehenden Sonne in ein sanftes Licht gehüllt wird.

In der Nähe sucht Mustafa eine kleine, einsame Bucht zum Übernachten auf. Das Meer ist jetzt ganz still. Immer wieder strecken Meeresschildkröten ihre Köpfe aus dem Wasser, als wollten sie schauen, wer sich dort in ihrer Bucht breitmacht. „Das sind unechte Karettschildkröten. Die stehen unter Schutz und existieren schon seit über 100 Millionen Jahren“, sagt Mustaf, der gerade mit frisch aufgebrühtem Tee an Deck kommt.

Idylle statt Bettenburgen

Während die Gäste bei orientalischen Klängen den romantischen Sonnenuntergang genießen, bereitet Yusuf in der kleinen Bootsküche frischen Fisch, Tomatensalat, Oliven und Fladenbrot fürs Abendessen vor. „Ist das nicht ein Traum? Das ist der vielleicht schönste Ort in der gesamten Türkei“, sagt Yusuf nach dem Essen, zündet sich genüsslich eine Zigarette an und schaut in den klaren Sternenhimmel.

An solch einem idyllischen Ort ist es nur schwer vorstellbar, dass sich gerade einmal eine Autostunde entfernt Zigtausende Touristen an der Türkischen Riviera in All-Inclusive-Hotels und am Strand liegen. Neben der teils felsigen Küste der Lykischen Halbinsel verhinderten auch die unzähligen antiken Ruinenstädte aus griechischer und römischer Zeit sowie die geschützten Meeresschildkröten, dass hier viele Strände, Dörfer und Buchten mit Massenhotels zugebaut wurden.

Ein Beispiel hierfür ist der kleine Ort Cirali. Statt großer Hotelkomplexe wie im nahen Kemer reihen sich hier inmitten von Orangen- und Zitronenhainen kleine Herbergen am Strand auf.

Wanderung zu den Feuerfeldern

Die meisten Besucher kommen zum Entspannen. Hier scheinen die Uhren stehengeblieben zu sein. Nachts wandern viele mit Taschenlampen bewaffnet über einen steilen und steinigen Pfad zu den berühmten Feuerfeldern von Chimaira auf 250 Meter Höhe hinauf. Es handelt sich um kleine Erdlöcher, aus denen permanent Feuer austritt. Der Blick aufs Meer ist von hier oben traumhaft, und das Feuer verbreitet eine romantische Atmosphäre. Heute weiß man, dass die Flammen von Erdgasen genährt werden. Doch in der Antike ging man davon aus, das Feuer stamme von einem feuerspeienden Ungeheuer, der Chimäre, das tief im Olympos haust.

Viele Wanderer erklimmen tagsüber die „Höhle des Monsters“, den 2300 Meter hohen Olympos-Berg. Andere Tagesausflügler nehmen die völlig überteuerte, aber schnelle Gondel, um die beeindruckenden Panoramablicke vom Gipfel zu genießen.

Traumstrand mit Ruinen

Olympos heißt auch die lange Zeit völlig vergessene antike Ruinenstadt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, die sich überwuchert von Schlingpflanzen und Bäumen spektakulär an einem kleinen Fluss hinter dem Strand von Cirali ausbreitet. Ein Traumstrand wie der fast 14 Kilometer lange Strand von Patara wäre ebenfalls schon längst mit Hotels und Restaurants zugepflastert, würden sich hier keine antiken Ruinen befinden oder die Schildkröten nicht jeden Sommer hier am Stand ihre Eier legen. So gibt es nur wenige kleine, aber traumhaft ruhige Pensionen und Restaurants, in denen es vorkommen kann, dass die Speisekarte im Gegensatz zur türkischen Riviera um Antalya nicht in Deutsch geschrieben ist.

Direkt hinter dem vollkommen unverbauten Strand, der zu den schönsten der Türkei zählt, liegen in einer gigantischen Dünenlandschaft versteckt die Ruinen des antiken Patara, einst eine der wichtigsten Städte im Lykischen Bund. Ein riesiges Amphitheater, römische Therme, Salzlager, ein Triumphbogen, Säulengänge und das erst vor kurzem wieder aufgebaute Parlamentsgebäude der Lykier bezeugen noch heute die große Bedeutung Pataras.

Hier befand sich sogar ein Apollon-Heiligtum mit einem in ganz Kleinasien bekannten Orakel, dem später aber das Orakel von Delphi den Rang streitig machte. Wer zum Strand möchte, muss an all den antiken Sehenswürdigkeiten vorbei.

Der Heilige Nikolaus von Patara

Bekannt wurden Patara und seine Umgebung auch durch den Heiligen Nikolaus, der aus Patara stammen und als Bischof im nahen Myra im 3. Jahrhundert viele Wunder gewirkt haben soll. In Demre, dem damaligen Myra, kann man heute neben antiken Felsengräbern noch seine alte Bischofskirche mit ihren beeindruckenden Fresken bewundern.

Früher lag Patara direkt am Meer, und war eine wichtige Hafenstadt. Der Apostel Paulus kam mit dem Schiff von Palästina nach Patara und verweilte hier eine Zeit lang während seiner Missionsreise nach Kleinasien und Europa. Doch die riesigen Wanderdünen versandeten den Hafen, die Stadt verlor ihre Bedeutung und wurde im 15. Jahrhundert von den Lykiern aufgegeben.

Die Lykier fielen unter Alexander dem Großen unter griechischen und unter den Kaisern Claudius und Hadrian unter römischen Einfluss. Davon zeugen auf der Lykischen Halbinsel heute noch imposante Ruinenstädte wie Termessos, Phaselis, Olympos, Xanthos oder Letoon.

Die Totenstadt Termessos

Auf fast 1000 Meter Höhe liegt mitten im Güllük Dagi Nationalpark die sagenumwobene Totenstadt Termessos. Kaum ein antikes Amphitheater dürfte solch spektakuläre Panoramablicke auf die Berge und die Küste Antalyas bieten wie die Theaterruinen von Termessos. Nicht weniger beeindruckend sind die rund 1000 über die Hänge und Felsen verteilten antiken Sarkophage. 334 vor Christus soll Termessos tagelang vergeblich von Alexander dem Großen belagert worden sein. Warum die Stadt verlassen wurde, weiß man nicht mit Sicherheit.

Während man hoch hinaus muss, um die Ruinen der antiken Totenstadt zu bestaunen, schwimmt man in Phaselis einfach über sie hinweg. Immer wieder entdeckt man beim Schwimmen und Schnorcheln im alten Hafen der antiken Ruinenstadt historische Gebäudereste und Säulen im glasklaren Wasser. Das gut erhaltene Aquädukt, eine antike Prachtstraße, ein Amphitheater sowie eine Agora mit einem Stadttor für Kaiser Hadrian reichen im Pinienwald bis an den Kieselstrand heran.

Einer der schönsten Küstenabschnitte Lykiens

Historische Gebäude findet man auf der Lykischen Halbinsel sogar noch in den modernen Küstenstädtchen selber. In den engen Gassen des idyllischen Hafenstädtchens Kas sind ein großer Sarkophag und Fundamente eines antiken Tempels perfekt in das Ensemble kleiner Boutiquen und Fischrestaurants integriert.

Viele Touristen machen Kas zu ihrer Basis, um von hier aus Tagesausflüge wie zur Kaputas-Bucht zu unternehmen. Der schneeweiße Strand mit seinem türkisblauen Wasser gehört neben dem leider vollkommen überlaufenen Ölüdeniz-Strand zu den schönsten Küstenabschnitten Lykiens. Viele Touristen zieht es auch ins Hinterland in die Saklikent-Schlucht. Mehrere Kilometer lang ist die schmale Schlucht, die man durch eiskaltes Wasser durchwandert. Je tiefer man in die Schlucht kommt, desto beeindruckender ist sie. An einigen Stellen ragen die Felswände bis zu 300 Meter in die Höhe, sind aber nur etwa zwei Meter voneinander entfernt.

Zu Besuch in der Geisterstadt

„Die Saklikent-Schlucht ist wirklich beeindruckend. Noch spannender finde ich aber Kayaköy. Dieser Ort hat etwas ganz Besonderes“, verrät uns Mustafa und Yusuf. Was Sie damit meinen, wird schnell klar:

Kayaköy ist eine Geisterstadt.

Die ehemaligen Bewohner waren in der Mehrheit Griechen und mussten die Türkei nach dem Ersten Weltkrieg schlagartig verlassen. Etwas Trauriges, aber gleichzeitig auch Einnehmendes liege in der Stille und Leere, die in den verlassenen Gassen und Häusern der Geisterstadt zu spüren sei, sagt unsw Yusuf. Nun hört er auf zu erzählen und schließt die Augen. Ganz ruhig liegt sein Boot in der einsamen Bucht nahe der „versunkenen Stadt“ Kekova. Nur die gelegentlich auftauchenden Meeresschildkröten sind noch zu hören, bevor die Gäste von Mustaf’s Geschichten über den Heiligen Nikolaus und Feuer spuckende Chimären träumen.

Reisewege Türkei: In den Armen des Mäander

6 März 2013

Über mehr als 500 Kilometer fließt der Mäander, den die Türken Büyük Menderes nennen, in nicht enden wollenden Schleifen von seinem Quellsee auf der westanatolischen Hochebene nach Westen in die Ägäis.

Er ist einer der berühmtesten Flüsse der Antike – und mit all seinen unergründlichen Irrungen und Windungen ein sprichwörtlich gewordenes Sinnbild. Wir folgen dem Lauf des Mäanders von der Quelle bis zu seiner Mündung nahe der antiken Städte Milet und Ephesos.
Der Große Mäander entspringt in der Nähe von Dinar, einer kleinen Stadt im Bergland von Phrygien. Der Fluss formte auch das nach ihm benannte Tal westlich des heute so beliebten Touristenziels Pamukkale, was im Türkischen „Baumwollschloss“ bedeutet.

Bedeutende Kultstätte der Aphrodite

Prunktor zum Aphroditen-Heiligtum von Aphrodisias:
Bis zu 50 Grad heißes Thermalwasser steigt hier aus der Tiefe herauf und lagert weißen Kalk in unzähligen, Traumgebilden ähnlichen Terrassen ab. Schon das antike Hierapolis wurde auf diesen Thermalquellen als Kurstadt errichtet und in einem Seitental des Mäander liegt in den Bergen versteckt auch das antike Aphrodisias, das einst die Hauptkultstätte der Aphrodite für ganz Kleinasien beherbergte.

Der Fluss ließ die Häfen versanden.

Burghügel von Selcuk:
Die weite Ebene des Großen Mäander entstand, als der Fluss im Laufe von 10.000 Jahren den vulkanischen Bruchgraben, den er durchfließt, mit Geröll auffüllte. In seinem Mündungsdelta ließ er bereits in der Antike die mächtige Hafenstadt Milet mit seinen Schlamm- und Steinmassen versanden, ebenso wie im nördlichen Nachbartal der Kleine Mäander die einstige kleinasiatische Metropole Ephesos.

Reise durch die Türkei von gestern und heute.

Theater von Ephesos
Die erste Besiedlung erfolgte in der Region bereits in vorgriechischer Zeit: Schon 5.000 v. Chr. ließen sich hier die ersten Menschen nieder. Um 300 v. Chr. war Ephesos bereits eine große Hafenstadt und entwickelte sich unter römischer Herrschaft zu einer der größten und bedeutendsten Städte des Römischen Reiches. Die Blütezeit von Ephesos hielt bis weit ins 6. Jahrhundert n. Chr. an, erst durch die Versandung des Hafens verlor die Stadt dann an Bedeutung.
Die Reise entlang des Mäander ist aber vor allem auch eine Reise durch die heutige Türkei und eine Begegnung mit den Menschen, die an den Ufern des Flusses leben und gerade vor dem Hintergrund der großen Vergangenheit dazu einladen, ihren Alltag, ihre Kultur und Traditionen kennen zu lernen.

Der Lykische Weg

14 Oktober 2012

Der Lykische Weg im Süden der Türkei bietet Ausblicke auf grandiose Landschaften und spektakuläre Zeugnisse untergegangener Kulturen.

Immer wieder bieten sich entlang des Lykischen Wegs atemberaubende Blicke über Buchten und Strände.

In seinem früheren Leben war Ali Yigit ein Ziegenhirte.
Für Städter-Ohren klingt das vielleicht romantisch, aber der 35-jährige trauert den vergangenen Zeiten kein bisschen nach. Romantik, sagt Ali,
sei schon immer etwas für jene gewesen, die von der herrlichen Natur schwärmen, vom wirklichen Landleben aber keine Ahnung haben.

Heute wohnt Ali Yigit in einem komfortablen Appartement in Kalkan, einem ehemaligen Fischerdorf an der lykischen Küste.
Wie die meisten hier arbeitet er im Tourismusgeschäft.
Durch die obere Dorfhälfte hat sich die breite Durchzugsstraße gefressen, neben dem Verkehrslärm ist dort das Dröhnen von Baumaschinen zu hören.
Kalkan hat sich während der vergangenen Jahre in rasendem Tempo verändert und will scheinbar unaufhaltsam weiter wachsen.

An diesem Morgen begleitet Ali eine Wandergruppe auf dem Lykischen Weg, der auch an Kalkan und Alis einstigem Heimatort Bezirgan vorbeiführt.
Es ist kurz vor neun, die Sonne übergießt die bizarren Felsskulpturen oberhalb des Dorfes mit einem matten Kupferglanz.
An der Uferpromenade streicht ein milder Wind durch die Palmen, draußen in der hufeisenförmigen Bucht blitzen Lichtperlen wie auf einer gigantischen zerbrochenen Spiegelfläche.
Der Weg führt zunächst durch struppiges Macchiagebüsch, dann geht es im Zickzack, eingerahmt von dunklen Zedernwäldern, an einem steilen Bergrücken nach oben.
Würziger Salbei- und Thymianduft erfüllt die Luft ringsum.
Im Unterholz leuchten Anemonen und Veilchen, Bienen und Hummeln torkeln gierig von Blüte zu Blüte.

Der Lykische Weg ist die erste Fernwanderroute der Türkei.
Von Fethiye bis Antalya folgt er über gut 500 Kilometer den uralten Verbindungswegen zwischen den Dörfern.
Wir haben uns einige Tagesetappen zwischen Kalkan und Fethiye vorgenommen.
Dabei geht es abwechselnd durch einsame Gebirgsgegenden und am azurfarbenen Meer entlang.
Überall unterwegs sind die Zeugnisse längst vergangener Kulturen zu sehen.
Trotzdem ist nur wenig bekannt über jenes Volk, dessen Reich sich etwa zwischen dem heutigen Dalyan und Antalya ausdehnte, und von dem der „Likya Yolu“ seinen Namen hat.

Homer berichtet vom hohen Stellenwert der Frauen innerhalb der lykischen Gesellschaft, und so mancher Wissenschaftler vermutet hier ursprünglich eine matriarchalische Gesellschaftsstruktur.
Fest steht, dass sich die Lykier im Jahr 546 v. Chr. den Persern unterwerfen mussten. Ab 190 herrschten die Römer über ihr Land. Der Nachwelt hinterließen sie jene rätselhaften Grabmonumente, an denen heute der Lykische Weg vorbeiführt.
Die bedeutendsten Nekropolen befinden sich in Myra, Xanthos und Tlos, wo prächtig geschmückte Höhlengräber wie Schwalbennester drei- und vierstöckig an den glatten Felswänden kleben.
Hinter einer Senke taucht der Weiler Bezirgan auf.
Die Ansammlung einfacher Bauernhäuser mutet auf den ersten Blick wie ein paradiesischer Flecken inmitten der Alpen an.
Aus bauchigen Steinbrunnen plätschert eiskaltes Quellwasser, knorrige Nussbäume neigen sich weit über die Wegränder herein.
Rund um die kleinen Gehöfte blühen Apfelbäume.
Erst ein genauerer Blick zeigt, dass die ehemalige Sommersiedlung der Hirtennomaden heute kaum noch bewohnt ist.
Doch über einem der Häuser kringeln sich Rauchfahnen, eine Treppe aus grauem Zedernholz führt ins obere Stockwerk.
 
Im Wohnzimmer, das höchstens 10 Quadratmeter misst und in dem offenbar pausenlos der Fernseher läuft, serviert eine Bäuerin das von Ali vorbestellte Mittagessen.
Es gibt pikante Jogurtcreme und yaprak dolmasi, mit Reis gefüllte Weinblätter, dazu selbst gebackenes Fladenbrot.
Die 50-jährige Gastgeberin erzählt von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Bergbewohner, die vom Staat kaum Subventionen erhalten, von den Neureichen der touristischen Boom-Orte jedoch als Hinterwäldler verspottet würden.
„Deshalb ist es gut, dass nun der Fernwanderweg durch die Bergdörfer führt, denn so können sich die Bauern ein kleines Zubrot verdienen.“
Am nächsten Tag geht es weiter nach Patara.
Hinter Kalkan zeigt sich der Lykische Pfad von seiner mediterranen Seite.
Er mäandert durch Olivenhaine und über knochentrockene Südhänge, wo die Luft flimmert, nimmermüde Zikaden sägen, und nur ab und an eine Schirmpinie oder eine Steineiche spärlichen Schatten spendet.
Messerscharfe Karstfelsen und dornige Macchiasträucher zwingen zu Umgehungsmanövern.
 
Der Weg folgt dem Küstensaum, dabei offenbart sich immer wieder ein atemberaubender Blick auf aquamarinblaue Buchten und Sandstreifen, die zum Baden einladen.
Der einzige Mensch, dem wir auf unserem Marsch nach Patara begegnen, ist ein Ziegenhirte, der sich gemeinsam mit seinem mageren Hund im Schatten einer Steinmauer ausruht.
Patara gehörte in hellenistischer Zeit zum mächtigen Lykischen Bund, einer Föderation von 23 Städten, deren demokratische Verfassung noch den Gründervätern Amerikas als Vorbild galt.
Geblieben ist davon nur ein weitläufiges Trümmerfeld.
Eine magische Stille schwebt über dem Gelände.
Fettes Gras wächst zwischen Säulenresten, deren funkelndes Weiß blendet in den Augen.
Am Amphitheater hat sich eine Bauernfamilie zum Picknick niedergelassen.

Der Sandstrand hinter der Ruinenstadt wirkt unaufgeräumt, die Winterstürme haben Haufen von Algen und Seegras angeschwemmt, Mückenschwärme tanzen in der Sonne.
Ihre schräg stehenden Strahlen entflammen die weite Sandfläche.
Darüber wölbt sich ein unendlicher Himmel, bis zum Horizont dehnt sich das blaue, wie Meer aus, wie gebügelt wirkt es.
Zum Baden ist es um im Frühling noch zu kühl.
Aber bald werden hier die ersten Sonnenhungrigen ihre Handtücher ausbreiten – mit Blick auf die imposanten Überreste einer antiken Metropole.
Dann wird auch in Patara die neue Saison beginnen.
Anreise: Der günstigste Zielflughafen für Wanderungen am Lykischen Weg ist Antalya. Antalya wird von zahlreichen Fluggesellschaften angeflogen, das umfangreichste Angebot an Linienflügen hat Turkish Airlines

 

Mit uns in Istanbul

26 April 2011

Die Multimillionen-Metropole am Bosporus pendelt zwischen 1001 Nacht und versmogter Realität, zwischen Europa und Asien.
Am heftigsten im Künstlerviertel Beyoglu!
 
Und dorthin entführt Sie dieser Bericht…
Smog, Hektik und Verkehrschaos.
Istanbul, du schaffst mich, bist ein Krake, der alles verschlingt und an seinen eigenen Ausdünstungen fast erstickt.
Aber zum Glück besteht Istanbul, wie eigentlich alle großen Städte, aus einer Unzahl größerer und kleinerer Dörfer.
Und mein liebstes heißt Beyoglu, das Dorf der Künstler, Lebenskünstler und Musiker.
Eine Passage führt mich von der Straße ins „Little Wing Cafe“.
Zwischen der Einrichtung wie vom Trödelmarkt steht Esra, die Besitzerin, und lächelt.
In diesem Laden lerne ich Ali kennen, einen Gitarristen und Flamenco-Fan. Und Özgür, Flamenco-Fan und Arzt.
Ali zupft, streichelt und prügelt die Gitarre und Özgür singt, schreit und jammert, dass wahren Gitanos die Tränen kämen.
Esra bläst das Didgeridoo und schlägt die Tabla – Europa trifft Asien und Australien.
Esra strahlt: „World Music!“
Nicht nur musikalisch erwacht im alten Stadtteil Beyoglu ein neues, weltoffenes Istanbul.
Überall werden Häuser restauriert, eröffnen Lokale, Läden, Galerien.
Zur Zeit der Osmanen befahlen die Herrscher den Ungläubigen, in Beyoglu zu wohnen.
Seitdem verbieten weder Jehova noch Allah in diesem Viertel das Denken und Beyoglu wurde zum Zentrum der Intellektuellen Istanbuls.
Verleger ließen sich nieder, Fernsehsender und Werbeleute.
Das Galata-Viertel ist ein Musikparadies mit Instrumentenwerkstätten, Geschäften, Studios.
Und hinter dem Galatasaray Hamami, einem traditionsreichen „Türkischen Bad“, das einen Besuch lohnt, drängen sich Antiquitätenhändler, säumen Läden für Altes, Wertvolles und Kitsch die Gassen.
Im ewig jungen Beyoglu ist das Restaurant „Yakup 2“ eine Institution. Fuat, Musiker und eine bekannte Größe in der Türkei, hebt das Raki-Glas und zeigt auf die von Porträts übersäte Wand:
„Alles wichtige Menschen, Künstler.
Viele von ihnen sind schon tot und fehlen uns sehr.
Und die meisten waren Stammgäste.
“ Auch Fuats Freund Nedret, Kunstprofessor und Maler, hebt sein Raki-Glas und trinkt auf alle großen Künstler.
„Nedret ist schon lange so erfolgreich, dass wir seine Bilder gar nicht mehr bezahlen können“, so Fuat.
Im vergangenen Jahr hat Nedret den Park hinter seiner Uni entdeckt.
Auf großen Ölgemälden zeigt er Szenen aus dem Park.

Erinnerung an glamouröse Zeiten:

Man kann Istanbul wie ein orientalisches Märchen erleben, wie ein Sultan residieren und sich bedienen lassen wie einer, zum Beispiel im Luxushotel des „Çiragan Palace“.
Aber die Musik spielt in Beyoglu, dem modernsten Teil Istanbuls in trotzdem meist alten Gemäuern.
Eine Legende ist das „Pera Palas Hotel“, das als Grandhotel für die Reisenden des Orient-Express erbaut wurde.
Ein alter Kasten voller Nostalgie.
Wenn man an der Bar steht, wartet man ständig darauf, dass Humphrey Bogart gleich von der Toilette zurückkommt.
Zum Wohnen ist dieses Hotel zu marod und zu teuer.
Das „Büyük Londra Hotel“, nur ein paar Schritte weiter, ist wesentlich preiswerter.
Dort genieße ich den bröckelnden Charme eines ganz langsam verfallenden Grandhotels, plüschigen Luxus unter scheinheilig funkelnden,
schweren Kronleuchtern und die großartige Aussicht über das Goldene Horn.
Vom „Büyük Londra“ sind es nur wenige Minuten zur Istiklal Caddesi, der einstigen Prachtstraße mit dem europäischen Flair des 19. Jahrhunderts.
Wichtige Botschaften residieren in den herrschaftlichen Häusern.
Der Boulevard hat längst wieder an einst verblichene Eleganz angeknüpft.
Die Istiklal Caddesi ist die angesagteste Geschäftsstraße Istanbuls.
Abgesehen von einigen Filialen bekannter Firmen erinnert dort allerdings nichts an die Flaniermeilen westeuropäischer Großstädte.
Kebabpaläste bieten schnelle türkische Küche in prunkvollem Ambiente.
Patisserien locken mit orientalischem Zuckerwerk und die „Çiçek Pasaji“ mit Raki und Mezze.
Vor Teehäusern hocken Junge und Alte auf Schemeln, schlürfen Çay (Tee) und rauchen dazu Wasserpfeifen.
Beyoglu – Zentrum von Künstlern und Intellektuellen:

Trotz der zigtausend täglichen Flaneure bleibt Beyoglu ein Dorf.
Nach nur drei Tagen bummle ich vor allem lächelnd und nickend über die Istiklal Caddesi, grüße den jungen begabten Fotografen, den hoffnungsvollen Romanautor und den kurdischen Geiger, der behauptet, er komme aus Italien und heiße Paganini.
Die schöne Felime vor der verspiegelten Fassade der Vakif Bank spielt mit ihrer Flöte auf der Straße Millionen ein.
Lire, versteht sich, und das nur, wenn Felime Glück hat.
Genügt gerade, um sich abends bei Esra ein einfaches Essen zu bestellen.
Obwohl sich ganz allmählich herumspricht, dass Istanbul dabei ist, in Beyoglu zu einem der pulsierendsten und kreativsten Orte Europas zu werden, gehört es längst noch nicht zum Standardprogramm der Besucher.
Sultanahmet heißt der Traum der Städtereisenden.
Nur dort werden Klischeevorstellungen zur Wirklichkeit.
Wälder von Minaretten kitzeln den Himmel.
Die Hagia Sophia, von den Byzantinern erbaute Kirche und von den Osmanen zur Moschee umgebaut, und die Blaue Moschee stehen sich gegenüber.
Die eine mit vier Minaretten, die andere gar mit sechs.
Der Pracht des Topkapi-Palasts, Sitz mehrerer Generationen von osmanischen Herrschern, tun die steinernen Schornsteinwälder am Himmel keinen Abbruch.
Die Besucher strömen vor allem in den Harem.
Dieses Vergnügen kostet zusätzliche 13 Euro.
Aber trotz des Touristenandrangs wirken die Lustgemächer ziemlich leer ohne die Schönen, die Blumen des Orients.
Pech gehabt.
Die Anmutigen und Schönen sind längst in Beyoglu, an Männern durchaus noch interessiert, aber ihnen schon lange nicht mehr gehorsa untergeordnet.
Beyoglu mit seinem Geflecht von Straßen und Gassen zu beiden Seiten der Istiklal Caddesi – ewig kann man schlendern, schauen und immer noch Neues entdecken.
Aber irgendwann will man raus aus der Enge, raus aus der immer währenden Geschäftigkeit des Viertels.
„Autofahren ist in Istanbul Artistik“, urteilt der Taxifahrer und rast auf das Ende des Staus zu.
Heiße Nächte und Orient-Feeling:

Vor allem an den Wochenenden scheint Beyoglu nie zu schlafen.
Menschenmassen schieben sich durch die Istiklal Caddesi.
Vorwärts kommt man am besten auf den Straßenbahnschienen, denn die werden alle zehn Minuten geräumt, wenn der rote Oldtimer bimmelnd und im Schritttempo durchzukommen versucht.
Bis 5 Uhr morgens herrscht Gedränge, die kleinen Geschäfte haben immer noch geöffnet, verkaufen Waschmittel oder Wein.
Zelebriert werden die Nächte im „Babylon“, das legendäre Konzerte veranstaltet, bei Livemusik im „Mojo“ oder im „Jazz Stop“ in der Nähe des quirligen Taksim-Platzes.
Jazzlegenden wie das amerikanische Sun Ra Orchestra gastieren im „Babylon“.
Ihren Tee schlürfen die Jazzer vor dem Konzert in Esras „Little Wing Cafe“, was die Wirtin für den Rest des Tages in Euphorie versetzt.
Der Latin-Punker und Musikrebell Manu Chao wird der Nächste auf der Liste der illustren „Babylon“-Stars sein.
Beyoglu als die Attraktion Istanbuls, die Istiklal Caddesi als das Einkaufsviertel Istanbuls – das werden mir eingefleischte Städtetouristen nur schwer abnehmen.
„Und der Große Basar?“, werden sie fragen.
Der größte überdachte Basar der Welt?
Der liegt wie die meisten osmanischen Bauten im Viertel Sultanahmet.
Da ist es wieder, das Märchen aus 1001 Nacht, das seine Existenz immer weniger den Erzählern und immer mehr den Zuhörern verdankt.
Tage kann man im Großen Basar verbringen, Tee in finsteren Teehäusern schlürfen oder Espresso in eleganten Cafés und sich verzaubern lassen vom bunten Licht glitzernder Öllampen.
Licht flutet durch Kuppeln, zerschneidet die Luft, zieht den Besucher immer tiefer in das Labyrinth aus Goldschmuck, kostbaren Teppichen und spottbilligen Lederwaren.
Aber irgendwann wird man vom Strom der Besucher wieder ins Freie gespült:
Das Basarviertel erstreckt sich den ganzen Berg hinab bis an das Wasser.
So schieben und stoßen einen die Passanten bis zum Gewürzbasar und weiter bis zur Yenicamii am Goldenen Horn in Eminönü.
Gegenüber, am nördlichen Ufer des Goldenen Horns, zieht sich um den Galata-Turm das von den Genuesen erbaute Galata-Viertel den Berg hinauf nach Beyoglu bis zur Endstation des Tünel, der ältesten und auch kürzesten „U-Bahn“ der Welt.
Eminönü am südlichen Ufer ist einer der Verkehrsknotenpunkte der Stadt.
Im Bahnhof Sirkeci endete einst der Orient-Express.
An den Kais legen noch heute pausenlos Fähren zu entfernten Stadtteilen der riesigen und wuchernden Stadt und zum asiatischen Ufer ab.
Menschen drängen und rempeln, Taxis hupen, Sesamkringelverkäufer brüllen, aus den Schloten der Fähren steigt schwarzer Dieselqualm und
verschlingt Luft und Himmel.
Am Ufer wird Fisch aus dem Bosporus verkauft.
Aber zum Glück ist man mit dem Taxi schnell zurück auf dem Hügel von Beyoglu.

Teil I:

Bilder und Bericht von Frank Tophoven, Abenteuer und Reisen.

Aspendos – Pegre – Demre & Myra

16 März 2011

Kommen Sie mit uns auf eine unvergessliche Reise in die Lykische Welt.

Die alte Region ist als Reiseziel nicht nur wegen ihrer antiken Stätten (43) interessant, sondern auch für Badeurlauber, die sich im kristallklaren Wasser erfreuen, Naturfreunde an der spektakulären Landschaft, die von den westlichen, bis 3000 m hohen, Ausläufern des Taurusgebirge geprägt sind.

Wir beginnen mit den Highlights um die Provinzstadt Antalya und den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten:

Aspendos – Perge – Demre & Myra

Das große antike Theater von Aspendos wurde vor über 1800 Jahren von den Griechen erbaut und später von den Römern in seiner jetzigen Pracht vollendet. Der vielseitigen Nutzung in den letzten Jahrhunderten durch Aufführungen, Gladiatorenkämpfe und als Karawanserei ist es zu verdanken, dass das Theater so gut erhalten ist.

Fällt eine Münze auf den Bühnenplatz, so hören Sie dieses bis in die oberste Sitzreihe. Noch heute hat es eine Platzkapazität für 15000 Personen.

Von Mai bis Oktober finden noch heute einzigartige Veranstaltungen statt. So zum Beispiel klassische Konzerte, Opern und Ballettaufführungen. So war im Mai 2005 auch Thomas Gottschalk mit „Wetten das“ hier Gast.

Erleben Sie hier den absoluten Hochgenuss und Gänsehautgarantie unter dem Sternenhimmel!

 Wer seinen Urlaub plant, sollte sich auf alle Fälle dies Aufführungen wie „Fire of Anatolien“ oder „Troja“ nicht entgehen lassen. Sie werden es nicht bereuen. Leider findet dies nicht mehr im alten Aspendos statt, da durch die Erschütterungen der Tänzer das Bauwerk gefährdet war. Gleich daneben steht nun das „Gloria Aspendos“ für diese Aufführungen.

 80 Tänzerinnen und Tänzer in 1.500 prächtigen Gewändern inszenieren den Mythos um die antike Stadt Troja und den weltberühmten Kampf um die schöne Helena mit einer Kraft des tänzerischen Ausdrucks und einer beeindruckenden Opulenz, die eindeutig die Handschrift des türkischen Erfolgschoreographen und Show-Produzenten Mustafa Erdogan trägt, aus dessen Feder das imposante Werk stammt.

Mit seiner internationalen Tanzgruppe „Sultans of the Dance“, die später in „Fire of Anatolia“ umbenannt wurde, begeisterte Erdogan seit 1999 rund 25 Millionen Besucher in 85 Ländern und 275 Städten.

 In der Nähe von Antalya liegt Perge, das noch rund 800 Jahre älter ist als Antalya.

Schon um 1000 v. Chr. wurde dieses besiedelt. Es trug damals den Namen dieser Landschaft Pamphylien.

Griechen waren höchstwahrscheinlich die ersten Siedler und später kamen noch verschiedene Eroberer und herrschten zeitweise über dieses Gebiet.

Auch Perser und Römer waren hier mal ansässig und hinterließen Zeugnisse ihrer vergangenen Kultur, wie die Säulenstraße. Bewundern Sie die antiken Reste der Rundtürme, die Agora und die auf einer Ebene aufragende Akropolis.

 Demre & Myra:

 Warten Sie in diesem Jahr nicht bis zum 6. Dezember auf den Nikolaus, sondern besuchen Sie ihn in seiner Heimat, in der Stadt „Myra“, den heutigen „Demre“.

 Ein Ausflug zum Nikolaus lohnt sich immer!!

 Bei uns kommt der Nikolaus und füllt uns den Stiefel mit Äpfeln, Nüsse, Mandarinen und Süßigkeiten.

 Die wenigsten wissen, dass der Nikolaus nicht aus den verschneiten Wäldern seinen Weg zu uns findet, sondern aus den warmen Lykien kommt, einer malerischen Küstenlandschaft, westlich von Antalya.

Durch das Taurusgebirge gelangen wir zu diesen Ort, der in einer Tiefebene liegt. Für Ihr herrliches Panorama und seine Zitrusfrüchten ist diese Region berühmt.

Hier befinden sich die antike Bischofsstadt Myra und der ehemalige Bischofssitz. Der Wirkungsort des Heiligen Nikolaus aus dem 6. Jh. n. Christi gilt immer noch als Pilgerort für Tausende von Christen aus der ganzen Welt.

Bei einem Ausflug besuchen wir die weltberühmte St. Nikolaus Kirche, die im 7. Jh. nach Christi erbaut wurde und in der auch der Sarkophag des Heiligen Nikolaus zu besichtigen ist.

Am Fuß des Taurusgebirge sehen Sie die Ruinen der antiken Stadt Myra und die Lykischen Felsengräber jener Zeit.

Sie sollten sich auf einer Bootstour die „versunkene Stadt“ ansehen, sowie die Städte Kekova und Simena.

Ebenso kann ich Ihnen die „Blaue Reise“ empfehlen, die wir schon gemacht haben. Dabei werden Sie noch mehr über die lykische Küste erfahren.

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