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Türkei – zum ‘ruhenden Ball’ kommt der ‘ruhende Fussballer’ hinzu

6 Januar 2013

Was haben deutsche Rentner und internationale Fussballstars gemeinsam ?
Beide Gruppen entscheiden sich für die Türkei, wenn es um die Altersruhestätte geht.
Gestern war wieder mal das Derby Galatasaray – Fenerbahce dran. Es wurde von nichts anderem gesprochen. Das Spiel war wieder einmal ernüchternd.

Steinzeitfussball mit internationalen Stars, präsentiert von den 2 teuersten Mannschaften der Türkei. Es gibt nicht nur den ‘ruhenden Ball’ sondern auch den ‘ruhenden Fussballer’. Kaum Bewegung, keinerlei taktische Finesse, nichts !

Man spielt so, wie es kommt. Auch ohne Torhüter hätten beide jeweils 2 Tore mehr geschossen. Übrigens ist das Spiel mit dem Resultat der 1. Halbzeit ausgegangen 2:1 für Galatasaray.
Man muss wissen, dass die internationalen Stars, wenn sie schon über ihrem Zenit sind, in die Türkei kommen und in der Regel mehr kassieren als sie jemals zuvor bekommen haben.
Um einige in die Türkei zu locken, gehen die anatolischen Vereine aus mittel- und ostanatolien soweit, dass sie in die Verträge der ‘noch’ Stars reinschreiben, dass sie 2-4 Tage der Woche in Istanbul verweilen dürfen.

Diese reisen dann nach dem Spiel am Wochende nach Istanbul.

Vormittags Konditionstraining mit einem speziell abgestellten Trainer und Abends highlife in den Bars und Discotheken von Istanbul.

Donnerstag oder Freitag stoßen sie dann zur Mannschaft und werden zu einer verschworenen Gemeinschaft mit dem Team. Wie motivierend das für die restlichen Spieler sein muss, könnt Ihr Euch denken. Genauso, wie in meinem Text unten, so werden die ausl. Spieler pünktlicher bezahlt als die türkischen.

Als Galatasaray wieder einmal Champion wurde kam heraus, dass die Spieler 8 Monate kein Gehalt bekommen hatten. Natürlich nur die türkischen Spieler.

Dr. Ahmet Refii Dener

Lag hier das Paradies?

14 September 2012

Lag hier das Paradies?

Sollten türkische Tourismusexperten irgendwann einen neuen PR-Gag suchen und behaupten, das Paradies habe in Südostanatolien zwischen Euphrat und Tigris gelegen, so gäbe es für diese These gute Gründe.

Wenn der Garten Eden ein realer Ort war, dann spricht einiges dafür, dass er sich an den Hängen des Taurus und Zagrosgebirges befand. Dass Göbekli Tepe, der „Nabelberg“, nahe Urfa, dem vermutlichen Geburtsort Abrahams, in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielte, ist ebenfalls möglich.

 
Diese faszinierende Grabung, wo man die ältesten Bauwerke der Menschheit von 10.000 v.Chr. zu Tage fördert, wirft bisherige wissenschaftliche Lehrmeinungen über den Haufen.

Denn nach herrschender Ansicht waren Jäger und Sammler zu dieser Zeit noch gar nicht in der Lage, Tempel oder frühe Städte zu errichten.

 
Dies wird erst einer sesshaften Bevölkerung ab zirka 7000 v.Chr. zugebilligt,
zum Beispiel in Catal Hüyük, der ältesten Stadt der Welt. Göbekli Tepe widerlegt diese These.
Die seit 1994 aktive Grabung unter Leitung von Klaus Schmidt kommt nur langsam
voran.

Es fehlt Geld!!!!!

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