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Bernd Dittmann Hanem-Immobilien.de - Bodrum und Umgebung

Geografische Lage
Die Küstenlandschaft bei Bodrum ist durch Inseln, Halbinseln, Buchten und Kaps reich gegliedert. In etwa einer halben Stunde erreicht man per Schiff die griechische Insel Kós. Die Stadt liegt dem Binnenland abgewandt in einer theaterförmigen Geländeausbuchtung, die die Natur aus den letzten Ausläufern des Taurusgebirges gebildet hat.
Geschichte
Bodrum, das antike Halikarnassos, ist vor allem berühmt durch das Mausoleum, ein Grabmal, das sich der persische Satrap und König von Karien Mausolos noch zu Lebzeiten errichten ließ. Das riesige Mausoleum galt als eines der sieben Weltwunder der Antike, nach ihm wurden ähnliche Bauwerke "Mausoleen" genannt. Es wurde vermutlich im 14. Jhdt. durch ein Erdbeben zerstört; Reste des Baus sind im Johanniterkastell St. Peter verbaut. Einige der Skulpturen wurden ins Britische Museum nach London gebracht.
Nach der Zerstörung durch Alexander den Großen erlangte Halikarnassos nie mehr seine frühere Bedeutung. Die Burg St. Peter wurde 1420 von Kreuzrittern errichtet und fiel 1523 den Osmanen kampflos in die Hand, als die Johanniter Rhodos aufgaben. Unter den Osmanen wurde sie bis ins 20.Jahrhundert als Verbannungsort genutzt. In der frühen Neuzeit sank Bodrum zu einem unbekannten und abgelegenen Fischerdorf herab. Den Anstoß zu seiner heutigen Entwicklung als Erholungsort und Künstlerkolonie gab der Dichter und Maler Çevat Sakir. Selbst nach Bodrum verbannt, versammelte er seine Künstlerfreunde um sich, begründete die „Blauen Reisen“ mit den ortsüblichen Gulets und kreierte das inzwischen typische weißgestrichene Flachdachhaus mit den charakteristischen Dachecken. So wurde der „Fischer von Bodrum“ zum Begründer des heutigen Touristenbooms.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das äußerst sehenswerte Unterwassermuseum befindet sich im Kastell von St. Peter. Prunkstück ist das Schiff von Uluburun, ein Wrack aus der Bronzezeit, das samt Fracht und Ausstattung gehoben wurde. Über die Herkunft des Schiffes gibt es viele Vermutungen, da man im Wrack Gegenstände aus Mykene, Zypern, Kanaan, Persien, Ägypten und Assyrien fand und die persönliche Habe der Besatzung ebenfalls aus vielen Ländern stammte. Möglicherweise war ein großer Teil der Ladung für einen mykenischen Palast bestimmt, aber es kann auch sein, daß Kaufleute an Bord waren, von denen einer jene hölzerne Schreibtafel benutzte, die ebenfalls erhalten blieb.
Tourismus
Dank seiner Lage und dem warmen, aber windreichen Mittelmeerklima erfreut Bodrum sich wachsenden touristischen Zustroms, dem die ganze Gegend ihren wirtschaftlichen Aufschwung schuldet. Die Sommergäste kommen vor allem aus Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland und in wachsender Zahl aus osteuropäischen Ländern wie Serbien und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Viele Familien aus Istanbul und Ankara verfügen hier über ein Sommerhaus und betrachten die Stadt als ihre Ferienresidenz. In Bodrum herrschen ideale Bedingungen für Surfen, Tauchen und alle Arten des Wassersports. Durch örtliche/staatliche Auflagen ist das Bauen in Bodrum auf max. 2 Geschosse begrenzt, was Bodrum von anderen türkischen Touristenorten unterscheidet.
Orte
Dem Landkreis gehören folgende Gemeinden an: Bitez, Göltürkbükü, Gümüslük, Gündogan, Gümbet, Konacik, Mumcular, Ortakent, Torba, Turgutreis, Yali, Yalikavak. Weiter gibt es folgende Orte, die keine Gemeinden darstellen: Akyarlar, Bahçeyakasi, Çamlik, Çömelekçi, Dagbelen, Dereköy, Gökpinar, Gürece, Güvercinlik, Islamhaneleri, Kemer, Kumköy, Maziköy, Peksimet, Pinarlibelen, Tepecik, Sazköy, Yakaköy, Yeniköy
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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